Wasser, der kostbare Rohstoff

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Debatten um den anfänglichen Klimawandel treten immer häufiger auf, und immer geht es dabei auch um unsere kostbare Ressource Wasser. Denn nicht nur in südlichen Ländern, auch in Deutschland werden sich die weitreichenden Folgen des Klimawandels bemerkbar machen, denn auch hier wird sich die Verfügbarkeit des Wassers verringern.
Im Hinblick darauf ist eine viel stärker vernetzte Form des Wassermanagements auf nationaler Ebene gefragt, doch noch immer scheint nicht allen klar zu sein, dass es sich bei Wasser nicht um ein Gratisprodukt der Natur handelt. Der Bereich des Wasserhaushaltes und der Wasserbewirtschaftung bedarf deshalb schon jetzt dringender Vorsorge und Anpassung. So besteht schon bei der Landwirtschaft unbedingte Notwendigkeit, denn hier ist man auf die Bewässerung angewiesen und künftig dafür verantwortlich, größere Mengen an Lebensmitteln oder Energiepflanzen mit Wasser zu erzeugen.
Zunehmende Trockenheit, Spätfröste, Starkregen, Hoch- oder Niedrigwasser und generell verschobene Vegetationsperioden erschweren das Ganze zusätzlich. So ist zu beobachten, dass Länder wie Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg zwar zu den gewässerreichen, jedoch gleichzeitig wasserarmen Regionen zählen. Grund dafür ist, dass die Niederschlagsmengen in Deutschland von Südwesten nach Nordosten abnehmen. So kommt es im nordöstlich gelegenen Tiefland mittlerweile vor allem im Sommer zu einer Wasserbilanz, die zum Teil Sorgen bereitet. Beispielhaft zu beobachten ist dies im Gebiet des Großen Stechlinsees im Norden Brandenburgs, über dessen Fläche mehr Wasser verdunstet als durch Regen wieder ersetzt werden kann.
Bereits seit 30 Jahren verstärkt sich der Wassermangel. Dies zeigt sich in sinkenden Seewasserständen, verminderter Neubildung von Grundwasser und dem Verschieben der Niederschläge vom Sommer in den Winter. Auch die Artenvielfalt des Landes leidet bereits unter den veränderten Bedingungen, weshalb gerade in diesen Gebieten dringender Schutz und Vorsorge nötig ist.



