Apr
26
2012
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Wasser, der kostbare Rohstoff

 Wasser, der kostbare Rohstoff

© Stefan Körber - Fotolia.com

Debatten um den anfänglichen Klimawandel treten immer häufiger auf, und immer geht es dabei auch um unsere kostbare Ressource Wasser. Denn nicht nur in südlichen Ländern, auch in Deutschland werden sich die weitreichenden Folgen des Klimawandels bemerkbar machen, denn auch hier wird sich die Verfügbarkeit des Wassers verringern.

Im Hinblick darauf ist eine viel stärker vernetzte Form des Wassermanagements auf nationaler Ebene gefragt, doch noch immer scheint nicht allen klar zu sein, dass es sich bei Wasser nicht um ein Gratisprodukt der Natur handelt. Der Bereich des Wasserhaushaltes und der Wasserbewirtschaftung bedarf deshalb schon jetzt dringender Vorsorge und Anpassung. So besteht schon bei der Landwirtschaft unbedingte Notwendigkeit, denn hier ist man auf die Bewässerung angewiesen und künftig dafür verantwortlich, größere Mengen an Lebensmitteln oder Energiepflanzen mit Wasser zu erzeugen.

Zunehmende Trockenheit, Spätfröste, Starkregen, Hoch- oder Niedrigwasser und generell verschobene Vegetationsperioden erschweren das Ganze zusätzlich. So ist zu beobachten, dass Länder wie Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg zwar zu den gewässerreichen, jedoch gleichzeitig wasserarmen Regionen zählen. Grund dafür ist, dass die Niederschlagsmengen in Deutschland von Südwesten nach Nordosten abnehmen. So kommt es im nordöstlich gelegenen Tiefland mittlerweile vor allem im Sommer zu einer Wasserbilanz, die zum Teil Sorgen bereitet. Beispielhaft zu beobachten ist dies im Gebiet des Großen Stechlinsees im Norden Brandenburgs, über dessen Fläche mehr Wasser verdunstet als durch Regen wieder ersetzt werden kann.

Bereits seit 30 Jahren verstärkt sich der Wassermangel. Dies zeigt sich in sinkenden Seewasserständen, verminderter Neubildung von Grundwasser und dem Verschieben der Niederschläge vom Sommer in den Winter. Auch die Artenvielfalt des Landes leidet bereits unter den veränderten Bedingungen, weshalb gerade in diesen Gebieten dringender Schutz und Vorsorge nötig ist.

Geschrieben von Frondis | Bereich: Hauswasser | Schlagwörter: , ,
Mrz
22
2012
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Nicht für alle da: Sauberes Trinkwasser

 Nicht für alle da: Sauberes Trinkwasser

© LUCKAS Kommunikation - Fotolia.com

Seit 2010 wird das Recht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung als Menschenrecht anerkannt. Diesem ging ein langer Prozess voraus, sodass diese Akzeptanz durch die UN nun als ein großer Erfolg gefeiert werden kann. Dabei ist es nämlich so, dass täglich mehr Menschen durch verschmutztes oder fehlendes Trinkwasser sterben, als durch Kriege. Dementsprechend wichtig ist es also, sich nicht nur gegen Kriege zu stellen, sondern sich auch mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass man für sauberes Trinkwasser und ausreichende Sanitäranlagen in entwicklungsbedürftigen Gegenden sorgen muss. 

Erfreulich ist es auf jeden Fall, dass die UN eines ihrer Milleniumsziele bereits erreichen konnte. So wollte man bis 2015 die Anzahl der Menschen, die keinen Zugriff auf Trinkwasser haben halbieren, was bereits nun der Fall ist. Jedoch ist auch hier zu sagen, dass gerade die Ärmsten der Armen, also die Menschen in Afrika, südlich der Sahara, kaum etwas von diesem Prozess haben. So ist die Entwicklung vor allem auf Verbesserungen in China und Indien zurückzuführen. Ein anderes Problem ist außerdem, dass man noch weit von dem Milleniumziel entfernt ist, welches besagt, dass die Anzahl der Menschen, die keinen Zugriff auf Sanitäranlagen haben halbiert werden sollen. Dies hat einfach auch Gründe der öffentlichen Darstellung. So ist es für Politiker und Firmen einfach reizvoller, sich neben einem neuen Brunnen oder einer neuen Wasserpumpe fotografieren zu lassen, als dies neben einer Toilette zu tun. Doch genau dieses Tabu muss gebrochen werden. Denn wenn die Probleme in der Abwasserversorgung nicht gestemmt werden, dann wirkt sich dies auch weiterhin auf die Trinkwasserversorgung aus, sodass alle Bemühungen dort langfristig nichts helfen werden.

Geschrieben von Fons | Bereich: Hauswasser | Schlagwörter: , , , ,
Mrz
19
2012
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Tipps zum Wassersparen

 Tipps zum Wassersparen

© jufo - Fotolia.com

Wenn auch in Deutschland noch kaum unter dem vielerorts herrschenden Wassermangel leidet, wird doch auch hier das Bewusstsein um das kostbare Nass immer größer. So wird auch hierzulande der Wassermangel immer häufiger zum Thema gemacht und im vergangenen Herbst zeichnete sich bereits ab, dass viele Landstriche unter dem ausbleibenden Regen gelitten haben.

Es gibt und gab also schon immer durchaus guten Grund, im Umgang mit Wasser sparsam zu sein. Das gilt nicht nur für das nötige Umweltbewusstsein, denn auch für den eigenen Geldbeutel kann sich das Sparen erheblich lohnen. An vieler Stelle steigen die Kosten für Trinkwasser und Abwasser erheblich, weshalb man sich auch im eigenen Sinne einiger grundlegender Tipps zum Wassersparen aneignen sollte.

Die erste und wohl allgemein bekannteste Regel gilt dem Vollbad, das möglichst vermieden werden will, da eine einfache Dusche nur einen Bruchteil des Wassers benötigt. Zusätzlich kann man die heimische Dusche mit einem wassersparenden Duschkopf ausstatten, der den Verbrauch noch einmal verringert und so auch den Geldbeutel schont. An Wasserhähnen lassen sich Stahlregler anbringen, die den Wasserstrahl am Ende des Hahns mit Luft vermischen und den Wasserdurchlauf so reduzieren. Einige einfache Dinge, die dennoch zu selten beachtet werden, zeigen sich bei Wasch- und Spülmaschinen, die erst dann eingeschaltet werden sollten, wenn sie komplett gefüllt sind. Häufig ist es auch lohnenswert, die älteren Geräte durch neue, im Wasser- und Stromverbrauch sparsamere zu ersetzen. Das kann pro Waschgang immerhin bis zu 40 Liter betragen.

Zu den größten Wasserverbrauchern zählt auch die Toilettenspülung, wobei schon ein einfacher automatische Spülstopp eine große Wirkung erzielen kann. Auch Dichtungen an Wasserhähnen sind hierbei essenziell, da tropfende Wasserhähne tausende Liter jährlich ungenutzt abfließen lassen. Dass Wasserhähne nicht einfach ungenutzt laufen gelassen werden sollten, muss jedoch zu den Selbstverständlichkeiten im Umgang mit der Ressource Wasser gehören.

Geschrieben von Wurzli | Bereich: Hauswasser | Schlagwörter: , ,
Feb
15
2012
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5000 Liter Wasser für ein Kilo Käse

Wasser – wichtiger Lebensspender, knappes Gut in anderen Ländern. Immerhin sterben jedes Jahr knapp fünf Millionen Menschen an Wasserknappheit. Zugang zu sauberem Trinkwasser fehlt einem Sechstel der gesamten Weltbevölkerung. Schließlich sind zwei Drittel aller Krankheiten in Entwicklungsländern auf die Verunreinigung von Trinkwasser zurückzuführen.

Das ist zwar tragisch, klingt aber alles sehr weit weg. In Deutschland, welches arm an Rohstoffen ist, ist Wasser zu Genüge vorhanden, denn es lässt sich auch nachhaltig nutzen. Jeden Tag 6300 Liter pro Kopf, also 188 Bilionen Liter. Letztendlich kommt aber in den Haushalten nur wenig davon an, denn der durchschnittliche Verbrauch liegt bei nur 130 Litern pro Kopf pro Tag. Warum wir trotzdem gar nicht so sparsam sind, wie es auf den ersten Blick erscheint? Fakt ist: Jeden Tag verbraucht in Wirklichkeit jeder Deutsche rund 30 Mal so viel, nämlich 4000 Liter ohne es jedoch zu wissen. Dieses Wasser fließt in die Herstellung von Produkten des täglichen Lebens. Jedoch direkt vor Ort, also da wo das Produkt hergestellt wird.

Leider sind dies jedoch oft gerade genau diese Regionen, wo eine “normale” Wasserversorgung für die Bevölkerung nicht möglich ist. Produkte wie Bananen, Kaffeebohnen oder Baumwolle benötigen für ihren Anbau und Verarbeitung oft große Mengen an Wasser. Konkret heißt das Folgendes: Eine kleine Tasse Kaffee, die ein Deutscher sich zubereitet, verbraucht eben nicht nur 200 Mililiter Wasser für die Zubereitung, sondern hat bereits die unglaubliche Menge von 140 Litern für Anbau und Verarbeitung der Kaffeebohnen verbraucht.

Der britische Wissenschaftler John Anthony Allen nennt das so verbrauchte Wasser in seinem Modell “virtuelles Wasser”. Er beschäftigt sich bereits seit den Neunziger Jahren mit dem Vergleich der benötigten Wassermengen am Produktionsstandort und am Ort des Konsums. Der Niederländer Arjen Hoekstra entwickelte 2002 das Modell vom “Wasser-Fußabdruck”, welches diese Problematik ebenfalls untersucht.

Langfristig gilt es unbedingt diesen enormen Verbrauch und die ungleiche Verteilung einzudämmen. Große Firmen wie IKEA und Adidas sind auf dem richtigen Weg. Sie wollen ihren Baumwollanbau zukünftig effizienter gestalten. Weitere Sparmaßnahmen sind jedoch unabdinglich. Eine Weltkarte der nationalen Wasser-Fußabdrücke zeigt, dass vor allem Deutschland, Italien, Großbritanien und die Niederlande zu den Ländern mit überdurchschnittlichem Verbrauch, aufgrund des Importes von Agrarprodukten zählen.


Wasser: Das Öl von morgen – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/wasser-das-oel-von-morgen_aid_381321.html

Wasser: Das Öl von morgen – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/wasser-das-oel-von-morgen_aid_381321.html

Wasser: Das Öl von morgen – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/wasser-das-oel-von-morgen_aid_381321.html
Geschrieben von Fons | Bereich: Hauswasser | Schlagwörter: , , ,
Feb
01
2012
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Nachhaltigkeit auch beim Thema Wasser sehr wichtig

Weil es immer mehr Menschen gibt, wird auch immer mehr sauberes Wasser benötigt, haben die Experten vom UBS Global Asset Management bekannt gegeben. Die Wasservorräte sind allerdings beschränkt und auch Wasserverschmutzung, zum Beispiel durch Industrie, fällt ins Gewicht. Das sogenannte Fracking, eine Methode, bei der durch Schiefergasbohrungen Erdgas gefördert wird, beansprucht riesige Wassermengen und kann eventuell das Grundwasser vergiften, weil dabei auch Chemikalien ins Erdreich gelangen. In Zukunft sind dadurch auch Unternehmen gefragt, die Wasser aufbereiten und rein halten. Aber durch steigende Ölpreise und die Suche nach alternativen Methoden zur Energiegewinnung wird Schiefergasbohrung vor allem in Amerika immer wichtiger. Doch Experten stehen diesem Verfahren skeptisch gegenüber.

Jetzt hofft man darauf, dass die Methode umso stärker reguliert wird, desto mehr die gesundheitsschädlichen Folgen belegt werden können. Hier kommen Unternehmen ins Spiel, die die nötige Ausrüstung zur Filterung von Wasser haben, mit denen sie das Grundwasser rein halten können. Experten sehen hier Investitionsbedarf und -möglichkeiten, vor allem bei kleinen innovativen Betrieben, die sich mit der Entwicklung dieser Technologien beschäftigen.

Der S&P Global Water Index, die Benchmark, die im Bereich Wasser gilt, hat in sieben der letzten neun Jahre besser abgeschnitten als der MSCI World Index, der die Kursentwicklung an internationalen Märkten wiedergibt. Deshalb kann man diesbezüglich auch in Zukunft optimistisch sein. Dabei muss man allerdings beachten, dass die Kurse schwanken können, weil hier hauptsächlich in kleine Unternehmen angelegt wird. In der Regel sind es nämlich kleine und junge Betriebe, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, die nachweislich einen Nutzen für die Umwelt und eine hohe Ressourceneffizienz haben.

Geschrieben von Frondis | Bereich: Wasserwissen | Schlagwörter: , , ,

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